Der Trevi-Brunnen in Rom ist eine beliebte Touristenattraktion. So bringt es angeblich Glück, eine Münze in den weltberühmten Brunnen zu werfen. Viele nutzen das kühle Nass jedoch auch für ein erfrischendes Bad – dagegen geht die Stadt Rom jetzt vor: Es drohen Strafen bis zu 240 Euro.


Verbote gelten bis Ende Oktober

Trevi-BrunnenMit der Rekordsumme von 1,4 Millionen Euro, die im April aus dem Wahrzeichen Roms gefischt wurden, war die Stadt noch mehr als zufrieden. Innerhalb eines Jahres hatten Touristen so viele Münzen in den Brunnen geworfen. Angeblich kehrt jeder, der ein Geldstück in die bekannte Sehenswürdigkeit wirft, wieder in die Stadt zurück. Nackte und badende Touristen, die den Brunnen als Schwimmbad mißbrauchen, sind jedoch weniger gern gesehen. Darum erließ die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi jetzt ein Dekret, das ab sofort bis Ende Oktober für alle Brunnen in der italienischen Hauptstadt gilt. Demnach ist es verboten, am Brunnenrand zu picknicken, die Füße einzutauchen oder zu baden. Das Wasser darf nicht genutzt werden um Tiere trinken zu lassen oder gar zu waschen. Auch das Ausruhen am Rand der Becken ist nicht gestattet. Abhängig von der Art des Vergehens werden Strafen von bis zu 240 Euro verhängt.

Der Trevi-Brunnen wurde in Form einer gigantischen Bühne gestaltet. Der Künstler Nicola Salvi präsentiert mit der eindrucksvollen Anlage die Naturgewalt des Meeres, die Mitte des Brunnens wird vom Meeresgott Neptun beherrscht. Zwei riesige Pferde ziehen einen Streitwagen, wobei eines der Rösser Gehorsam zeigt, während das andere sich wild und unzähmbar gebärdet. Mit diesem Gegensatz wollte der Künstler die Launen des Meeres und seine Unberechenbarkeit darstellen.


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